Warum Quick and Dirty die bessere Methode ist
Der direkteste Weg zum Ziel ist auch der beste Weg
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Manchmal überkommt Softwareentwickler ein etwas unerklärlicher Schaffensdrang. Sie tippen dann in kürzester Zeit eine Lösung zusammen, die tatsächlich auf erstaunliche Weise ihren Zweck erfüllt. Hinterher kommt das schlechte Gewissen: "Das war quick and dirty! Das muss ich noch mal ordentlich machen."

Diese Lösungen sind aber viel besser als ihr Ruf. Denn was in solchen Momenten tatsächlich geschieht ist folgendes:

Unter bestimmten Bedingungen wird ein Teil der menschlichen Psyche aktiv, der sehr mächtige, schöpferische und kreative Möglichkeiten hat. Nennen wir ihn mal das schöpferische Unterbewusstsein des Menschen. Es ist genau jener Teil der Psyche, den gute Künstler fast ausschließlich einsetzen.

Softwareentwickler sind es nicht gewöhnt, auf diese Weise zu arbeiten, weil Softwareentwicklung als Produktionsprozess gesehen wird, in dem es um immer mehr Reglementierung und Automatisierung geht. Genau das ist Softwareentwicklung aber nicht. Softwareentwicklung ist ein kreativ-schöpferischer Akt.

Wenn man sich die Entstehungsgeschichte von heute sehr verbreiteten und bekannten Software-Systemen ansieht, wird man feststellen, dass viele von ihnen in ihrer ersten Version sehr spontan und in allerkürzester Zeit entstanden sind.

Was sind die Grundlagen für diese Art von Entwicklung? Kann man vielleicht immer auf diese Weise entwickeln?

Über Nacht eine ganze Software entwickeln
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